Verena Guido

Verena Guido (Gesang, Akkordeon, Ukulele, Gitarre, Geige, Percussion u.a.)

tritt neben ihrer Tätigkeit als Komponistin und musikalische Leiterin in Theaterproduktionen auch solistisch und mit diversen musikalischen Partnern auf. 

 

Außer mit Bernd Keul, Baß, und Adrian Ils, Gesang und Saiteninstrumente, gab es in anderen Programmen musikalische Zusammenarbeiten u.a. mit:

 

Stefan Döring (Saxophone & Klarinetten), Roman D. Metzner (Klavier, Akkordeon, Trompete), Marcus Schinkel (Klavier), Dietrich Thomas (Klavier) u.v.a.

 

Bisherige Chansonprogramme: 

 

"Ich bin dein Nachtgespenst...

 

...Hab keine Angst vor mir

Ich hinterlasse keine Spuren

Ich nehm dir nur die Stunde

Der umgestellten Uhren..."

 

In dieser gestohlenen, nächtlichen Zeit ist Raum für Poesie, für die Verwirklichung aller Träume, für Verwandlung. Jedes Lied erzählt eine Geschichte - von grenzenloser Liebe, von bösen Phantasien oder vom skurrilen Rollentausch...mal nur im Zwiegespräch zwischen der Stimme und einem Instrument, mal wird eine ganze Zirkuskapelle wird aus dem Boden gestampft, wenn die Sängerin unser aller heimlichen Wunsch zum Song macht: "Ich wär' so gerne böse!"

Chanson - rasant, poetisch, humorvoll, tieftraurig oder bizarr -

auf jeden Fall in einem ganz eigenen Stil dargeboten.

 

"Tausend Jahre tanzen Tango"

In einer Nuit Infernale treffen sich Philosophen, Verbrecher, Liebespaare und Präsidenten auf dem Parkett, um die Jahrtausendwende zu feiern. Gestalten aus Gegenwart und Vergangenheit tanzen Tango, Walzer, Polka oder den Totentanz; neben eigenen Liedern gibt es bekannte und unbekannte Chanson-Klassiker zu hören, immer sehr persönlich geprägt und in ungewöhnlichem musikalischen Gewand.

 

"Im Trojm is der Himl mir bluer wi blu"

Jiddische Lieder, in denen von Hochzeiten und streitenden Schwiegermüttern erzählt wird, von wetteifernden Philosophen und Rabbinern, von Verfolgung und Partisanen, von Liebe und Einsamkeit - von einer Welt, die es nicht mehr gibt, die aber aufersteht in Liedern von Mordechaj Gebirtig, Schlomo Secunda, Hirsch Glik und vielen anderen.

Obwohl die "Klezmer"-Spielfreude nicht zu kurz kommt, geht es nicht einfach um das Spielen und Singen jiddischer Folklore. Auch diese Lieder werden als Chansons interpretiert - jede Geschichte bekommt ihre eigene musikalische Atmosphäre.

 

"Le Temps des Cerises"

Am französischen Vorbild haben sich immer schon unzählige deutsche Künstler orientiert - von Kurt Weill bis Wolf Biermann. Kurt Weill arbeitete in seinem Pariser Exil mit den Textdichtern Jacques Deval und Maurice Magre zusammen - Wolf Biermann übersetzte kongenial ein berühmtes Gedicht von Arthur Rimbaud, "Le dormeur du val, von Verena Guido neu vertont - zu einem Chanson, den die Interpretin für die Jahrtausendwende schrieb, lieferte ihr Pariser Kollege Laurent Malot den französischen Text: "Mille années dansent le tango!"...

Neben solchen deutsch-französischen Koproduktionen gibt es jede Menge "Klassiker" von Brecht, Vian, Brel oder Piaf zu hören - und natürlich das wunderbare Lied der Pariser Commune, "Le temps des cerises", von der Zeit der Kirschen, der Liebe und der Hoffnung auf eine bessere Welt.