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Ich bin dein Nachtgespenst - Chansons
Verena
Guido - Gesang, Akkordeon, Ukulele
Stefan Döring - Klarinette und Saxophon
Dietrich Thomas - Klavier
Chansons
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alles andere als nostalgisch und klassisch -
rasant, poetisch, humorvoll, tieftraurig oder bizarr...
Hab
keine Angst vor mir
Ich hinterlasse keine Spuren
Ich nehm dir nur die Stunde
Der umgestellten Uhren,...
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...singt
das Nachtgespenst, spielt Streiche und erzählt von unseren
kleinen und großen Sehnsüchten. Die Musiker zaubern eine
rasante Zirkuskapelle her oder auch einen düster rollenden
Film-Soundtrack, wenn die Hommage an den Helden aller Helden erklingt:
„Liebeslied für 007“ - der Traum, nur einmal mit
IHM im BMW-Coupé bis ans Ende der Welt zu fahren - oder der
Traum, wie einst Marylin Monroe mit der Ukulele vor IHM, vor Johannes
Rau, zu stehen und „Happy Birthday, Mr. President“ zu
singen - oder der Traum vom Seiltanzen, von Liebe, Rache und Sabotage,
erzählt in der Moritat von Messer-Heinrich und Magdalena! -
oder die Sehnsucht des Gedächtniskünstlers, endlich zu
vergessen - oder die Sehnsucht, die wir alle kennen... sich bei
Vollmond in eine Werwölfin zu verwandeln, während Baßklarinette
und Akkordeon rocken, was das Zeug hält - und wenn alle versponnenen,
grotesken oder auch wilden Liebeslieder verrauscht sind, bleibt
doch noch das ultimative Flehen zu IHM, den großen Helden
der Branche: „Bitte, Dieter B. - hilf mir hinauf aufs hohe
C!“
Eigenwillige Songs mit liebevoll-ironischen Zitaten - Trip-Hop,
Polkas, Pop-Balladen, serviert von drei Vollblut-Musikern. Mit der
rauhen, warmen, suggestiven Stimme des Nachtgespenstes, die nur
in allen Tönen heraufbeschwört und heraussingt, was immer
schon durch unser Unterbewußtsein spukte.
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Programm
für das Kurt-Weill-Fest in Dessau, 3.-6.März 2004:
Le
temps des cerises - Kurt Weill und die französische Chanson-Tradition
Verena
Guido - Gesang, Akkordeon, Ukulele
Kurt Weill - Berliner, Großstädter, mit allen Eigenschaften
des musikalischen Kosmopoliten - er schuf den neuen Rhythmus der Stadt,
d i e musikalische Sensation der zwanziger Jahre; die Songs der Dreigroschenoper
erreichten von Berlin aus den Rest der Welt. Sofort gibt es englische
und französische Textfassungen der bekannten Songs, die von den jeweiligen
Chanson-Idolen in ihren Ländern interpretiert werden. Weill teilt
mit Brecht und vielen anderen internationalen Chanson-Scheibern die Sehnsucht
der Großstädter nach dem Meer, die Soldaten-und Matrosenromantik.
Auch Edith Piaf sang in Paris von Hafenmädchen, Spelunken, Matrosen
und Legionären. Im Bodensatz der Städte träumt man sich
in die Ferne - bald nicht mehr freiwillig, denn das Hitler-Regime zwingt
viele Künstler ins Exil, wo das Warten auf ein Schiff zum Synonym
für die Rettung wird, für Freiheit. Weill schafft es so perfekt,
den französischen volkstümlichen Chanson-Stil zu treffen, daß
ein Lied aus seiner Pariser Bühnen-Revue "Marie Galante"
zur Erkennungsmelodie der Résistance wird. "J'attends un navire"
- ich warte auf ein Schiff.
Neben
deutsch-französischen Koproduktionen, neben Weill gibt es bekannte
"Klassiker" von Vian, Brel oder Piaf zu hören - und natürlich
das wunderbare Lied der Pariser Commune, "Le temps des cerises",
von der Zeit der Kirschen, der Liebe und der Hoffnung auf eine bessere
Welt.
"...und
sie wissen immer noch nicht, wer ich bin..."
Die Seeräuber-Jenny
singt diesen Satz, wenn sie als Straßenmusikerin auftritt und sich
allein mit ihrem armseligen Akkordeon ihren Phantasien hingibt. Jedes
Lied erzählt eine Geschichte - von grenzenloser Liebe, von bösen
Phantasien oder vom skurrilen Rollentausch...mal nur im Zwiegespräch
zwischen der Stimme und der frechen Klarinette, mal schwelgen zwei Akkordeone
und die Geige in wehmütiger Romantik - dann wieder greift der Pianist
zur Trompete, und eine ganze Zirkuskapelle wird aus dem Boden gestampft,
wenn die Sängerin unser aller heimlichen Wunsch zum Song macht: "Ich
wär' so gerne böse!"
"Tausend
Jahre tanzen Tango"
In einer
Nuit Infernale treffen sich Philosophen, Verbrecher, Liebespaare und Präsidenten
auf dem Parkett, um die Jahrtausendwende zu feiern. Gestalten aus Gegenwart
und Vergangenheit tanzen Tango, Walzer, Polka oder den Totentanz; neben
eigenen Liedern gibt es bekannte und unbekannte Chanson-Klassiker zu hören,
immer sehr persönlich geprägt und in ungewöhnlichem musikalischen
Gewand.
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| "Im
Trojm is der Himl mir bluer wi blu"
Jiddische
Lieder, in denen von Hochzeiten und streitenden Schwiegermüttern
erzählt wird, von wetteifernden Philosophen und Rabbinern,
von Verfolgung und Partisanen, von Liebe und Einsamkeit - von einer
Welt, die es nicht mehr gibt, die aber aufersteht in Liedern von
Mordechaj Gebirtig, Schlomo Secunda, Hirsch Glik und vielen anderen.
Obwohl die "Klezmer"-Spielfreude nicht zu kurz kommt,
geht es nicht einfach um das Spielen und Singen jiddischer Folklore.
Auch diese Lieder werden als Chansons interpretiert - jede Geschichte
bekommt ihre eigene musikalische Atmosphäre.
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"Es
ist ein Schnee gefallen"
Volks- und andere Lieder vom Winter und vom Lieben
"Kennst
du das Land, wo die Kanonen blühn?"
Lieder von Krieg und Frieden - von Biermann, Brecht, Kreisler und anderen
Repertoire
für Feste und andere besondere Anlässe
Glamourös - aber originell - mit einem Augenzwinkern - zwischen Café
und Ballhaus - zwischen Marlene Dietrich und Edith Piaf - Klassiker von
Cole Porter und Friedrich Holländer - und weniger bekannte Perlen
- nostalgisch und leidenschaftlich - und durchaus tanzbar!
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